Elektromyographie (SinfoMed System):
Die Elektromyographie mit Oberflächen-Elektroden gilt in der Orthopädie als Standardverfahren zur Beurteilung der Muskelfunktion. Bipolare Elektroden erfassen Summenpotentiale der unter der Haut liegenden Muskelfasern. Neben der „knöchernen“ Diagnostik (3d-Vermessung mittels IDIAG 360M, Röntgen, Statik-Analyse, Knochendichte-Messung) bietet ausschließlich die Elektromyographie die Möglichkeit einer standardisierten Muskelfunktionsdiagnostik. In der orthopädischen Praxis ist die Elektromyographie eine unerlässliche, verlässliche Methode zur Eingangsdiagnostik und Verlaufskontrolle aller myofaszialen Schmerzzustände.
Die schmerzfreie Diagnostik gibt Aufschluss über die Entspannung- und Anspannungsfähigkeit sowie über funktionelle Einschränkungen der betroffenen Strukturen. Des Weiteren ermöglicht die Elektromyographie eine Bewertung/Auswertung jeglicher Therapie und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation und Qualitätssicherung.
Was ist eine EMG-Untersuchung und wann ist sie beim Orthopäden sinnvoll?
Die Elektromyographie, kurz EMG, ist ein neurologisches Diagnoseverfahren, das Dr. med. Marco Börner in seiner orthopädischen Praxis in Schwabach einsetzt. Die Untersuchung misst die elektrische Aktivität der Muskeln im Ruhezustand und bei Anspannung. Auf diese Weise lässt sich unterscheiden, ob eine Muskelschwäche durch eine Erkrankung des Muskels selbst oder durch eine Schädigung der versorgenden Nerven verursacht wird. Häufige Anlässe für eine EMG-Untersuchung sind Bandscheibenvorfälle, Karpaltunnelsyndrom oder unklare Muskelschwächen. Im Wirbelsäulenkompetenzzentrum in Schwabach arbeitet Dr. Börner dabei eng mit Neurologen und Radiologen zusammen. Patienten aus Fürth, Erlangen und dem Großraum Nürnberg profitieren von dieser fachübergreifenden Diagnostik.









